Open Innovation: Wie Unternehmen erfolgreich mit Startups zusammenarbeiten
Open Innovation heisst, Innovation bewusst über die Grenzen des eigenen Unternehmens hinaus zu denken. Wie die Zusammenarbeit mit Startups in der Praxis gelingt.
Das Wichtigste in Kürze
- Open Innovation öffnet den Innovationsprozess für externe Ideen, Technologien und Partner.
- Für die Zusammenarbeit mit Startups gibt es verschiedene Modelle, von Piloten bis zu Beteiligungen.
- Der häufigste Stolperstein ist ein Kultur- und Tempounterschied zwischen Konzern und Startup.
- Erfolg entsteht durch klare Ziele, feste Ansprechpersonen und schnelle Entscheidungen.
Was Open Innovation bedeutet
Open Innovation beschreibt einen Innovationsansatz, bei dem Unternehmen bewusst externes Wissen einbeziehen. Statt alles selbst zu entwickeln, arbeiten sie mit Startups, Hochschulen und anderen Partnern zusammen. Der Gedanke dahinter: Die besten Ideen entstehen selten nur im eigenen Haus.
Modelle der Zusammenarbeit
Für die Kooperation mit Startups gibt es ein Spektrum an Möglichkeiten:
- Pilotprojekte, um eine Lösung unter realen Bedingungen zu testen.
- Lieferanten- oder Entwicklungspartnerschaften für die laufende Zusammenarbeit.
- Beteiligungen oder Corporate Venturing für strategische Nähe.
- Gemeinsame Entwicklungsprojekte, bei denen beide Seiten Wissen einbringen.
Typische Stolpersteine
Viele Kooperationen scheitern nicht an der Technologie, sondern an der Zusammenarbeit. Konzerne und Startups arbeiten in unterschiedlichem Tempo und mit unterschiedlicher Kultur. Lange Entscheidungswege, unklare Ansprechpartner und zu grosse erste Projekte bremsen die Zusammenarbeit aus.
Wie die Kooperation gelingt
Erfolgreiche Zusammenarbeit folgt einigen Prinzipien: ein klar umrissenes erstes Projekt, feste Ansprechpersonen auf beiden Seiten, schnelle Entscheidungen und realistische Erwartungen. Der erste Schritt sollte klein und konkret sein, damit Vertrauen entstehen kann.
Häufige Fragen
Was ist Open Innovation?
Open Innovation ist ein Innovationsansatz, bei dem Unternehmen bewusst externes Wissen von Startups, Hochschulen und Partnern einbeziehen, statt alles selbst zu entwickeln.
Wie arbeiten Konzerne mit Startups zusammen?
Über verschiedene Modelle: Pilotprojekte, Entwicklungspartnerschaften, Beteiligungen oder gemeinsame Entwicklungsprojekte. Welches passt, hängt vom Ziel ab.
Warum scheitern Kooperationen oft?
Meist an unterschiedlichem Tempo und unterschiedlicher Kultur, an langen Entscheidungswegen und zu grossen ersten Projekten, nicht an der Technologie.
