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Von der Longlist zum Pilotprojekt: So wird aus einem Suchauftrag eine echte Partnerschaft

Ein guter Suchauftrag endet nicht mit einer Liste, sondern mit einem Gespräch. Und im besten Fall mit einem Pilotprojekt. Wie der Weg dorthin gelingt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der häufigste Fehler ist, ein Scouting mit einer Liste zu beenden, statt mit einem Kontakt.
  • Ein scharfes Briefing ist die wichtigste Voraussetzung für relevante Ergebnisse.
  • Aus Tausenden Kandidaten wird über mehrere begründete Stufen eine kompakte Shortlist.
  • Der persönliche Kontakt verwandelt eine Empfehlung in ein Gespräch und ein Pilotprojekt.
  • Ein gutes Pilotprojekt hat ein klares Ziel, einen festen Zeitrahmen und messbare Kriterien.

Der häufigste Fehler

Viele Innovationsvorhaben scheitern nicht an der Suche, sondern an dem, was danach kommt. Am Ende eines Scoutings liegt eine Liste auf dem Tisch, und dann passiert nichts. Die Liste wird herumgereicht, diskutiert und irgendwann vergessen. Der Grund ist selten mangelnde Qualität der Kandidaten, sondern ein fehlender nächster Schritt.

Ein Suchauftrag ist erst dann erfolgreich, wenn er in ein Gespräch mündet. Deshalb denken wir jeden Prozess vom Ende her: vom konkreten Kontakt und vom möglichen Pilotprojekt aus.

Schritt 1: Ein scharfes Briefing

Alles beginnt mit der richtigen Frage. Je präziser die Suchfrage, desto relevanter das Ergebnis. Wir investieren bewusst Zeit, bevor die Recherche startet, und klären gemeinsam: Welches Problem soll gelöst werden? Welche Kriterien muss eine Lösung erfüllen? Welcher Zielmarkt ist gemeint, und was schliesst wir aus?

Ein gutes Briefing übersetzt ein vages Anliegen in klare Suchkriterien. Aus "Wir wollen digitaler werden" wird zum Beispiel "Wir suchen Lösungen, die Ausfälle unserer Anlagen früher erkennen und sich in unsere bestehende Systemlandschaft einbinden lassen".

Schritt 2: Recherche und Longlist

Auf Basis des Briefings spannen wir das Feld weit auf. Unsere Modelle analysieren Millionen von Datenpunkten und identifizieren alle Kandidaten, die passen könnten, auch sehr frühe und internationale Teams. Das Ergebnis ist eine Longlist, die den Markt vollständig abbildet.

Vollständigkeit ist hier bewusst wichtiger als Kürze. Erst wenn wir sicher sind, nichts Relevantes übersehen zu haben, beginnt die Verdichtung.

Schritt 3: Von der Longlist zur Shortlist

Jetzt wird aus Breite Tiefe. In mehreren Stufen reduzieren wir die Longlist. Zuerst filtert eine automatisierte Bewertung nach technologischer und strategischer Passung. Danach prüfen unsere Experten jeden verbliebenen Kandidaten von Hand: Technologie, Team, Reifegrad und Risiken.

Wichtig ist, dass jede Reduktion begründet ist. Sie erhalten am Ende nicht nur eine kurze Liste, sondern auch die Argumente dahinter. So können Sie die Auswahl nachvollziehen und mittragen.

Schritt 4: Der persönliche Kontakt

Eine Shortlist ist nur so viel wert wie die Gespräche, die daraus entstehen. Deshalb stellen wir den Kontakt zu den empfohlenen Startups persönlich her. Wir öffnen Türen, moderieren die erste Verbindung und sorgen dafür, dass aus einer Empfehlung ein echtes Gespräch wird.

Schritt 5: Das Pilotprojekt

Der letzte Schritt ist der wichtigste: die Zusammenarbeit in der Praxis. Ein Pilotprojekt macht aus einer Idee einen Test unter realen Bedingungen. Es zeigt, ob Technologie und Team halten, was sie versprechen, und ob die Chemie zwischen den Organisationen stimmt.

So setzen Sie ein Pilotprojekt erfolgreich auf

Aus vielen Projekten haben wir gelernt, worauf es ankommt:

So wird aus einem Suchauftrag am Ende genau das, was er sein soll: nicht eine Liste, sondern eine tragfähige Partnerschaft.

Häufige Fragen

Wie wird aus einer Startup-Longlist ein Pilotprojekt?

Über mehrere Schritte: ein scharfes Briefing, eine breite Recherche, die begründete Verdichtung zur Shortlist, der persönliche Kontakt zu den Kandidaten und schliesslich ein klar umrissenes Pilotprojekt mit messbaren Kriterien.

Was macht ein gutes Pilotprojekt aus?

Ein klares Ziel, ein fester Zeitrahmen, im Voraus definierte Erfolgskriterien, feste Ansprechpersonen auf beiden Seiten und ein geplanter nächster Schritt für den Erfolgsfall.

Warum reicht eine Liste allein nicht?

Weil eine Liste keine Zusammenarbeit erzeugt. Erst der persönliche Kontakt und ein konkretes Pilotprojekt bringen den erhofften Nutzen. Ohne nächsten Schritt versandet auch die beste Auswahl.

Wie lange dauert es von der Suche bis zum ersten Gespräch?

Die Shortlist liegt in der Regel nach rund zwei Wochen vor. Die ersten Gespräche mit den Kandidaten folgen kurz darauf, sobald wir den Kontakt hergestellt haben.

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